In der heutigen schnelllebigen und digitalisierten Arbeitswelt stehen Unternehmen und Arbeitnehmer vor neuen Herausforderungen. Traditionelle Arbeitsmodelle stoßen an ihre Grenzen, und die Bedeutung von Flexibilität, Selbstbestimmung und Zusammenarbeit nimmt stetig zu.
In diesem Kontext spielt das Konzept von „New Work“ eine zentrale Rolle, das darauf abzielt, Arbeitsstrukturen und -kulturen den veränderten Anforderungen anzupassen. Ein entscheidender Bestandteil dieses Konzepts ist „Coworking“, eine innovative Arbeitsform, die den Arbeitsplatz der Zukunft verkörpert. Der Innovation-und Coworking-Space factory300 und die Strada del Startup in der Tabakfabrik Linz gelten als einer der besten Orte, um Konzept von „New Work“ gelebt und umgesetzt wird.
Was ist Coworking?
Coworking ist eine moderne Arbeitsform, bei der verschiedene Einzelpersonen, Freiberufler oder Mitarbeiter von unterschiedlichen Unternehmen zusammen in einem gemeinsamen Arbeitsraum arbeiten. Coworking Spaces wie die factory300 bieten eine Vielzahl von Arbeitsplätzen und Einrichtungen, die von flexiblen Schreibtischen über Besprechungsräume bis hin zu Lounge-Bereichen reichen. Coworking Spaces sind in der Regel mit moderner Technologie und Infrastruktur ausgestattet, um den Bedürfnissen der Nutzer gerecht zu werden.
Die Rolle von Coworking im Konzept von New Work:
Flexibilität und Selbstbestimmung:
Ein Kernprinzip von „New Work“ ist die Förderung von Flexibilität und Selbstbestimmung bei der Gestaltung der Arbeit. Coworking Spaces bieten genau das: Mitarbeiter können ihre Arbeitszeiten und -orte frei wählen und sich den für sie optimalen Arbeitsraum aussuchen. Dies ermöglicht es ihnen, ihre Arbeit besser an ihre individuellen Bedürfnisse und ihren persönlichen Rhythmus anzupassen.
Vernetzung und Zusammenarbeit:
Die Coworking Spaces schaffen eine offene und kollaborative Atmosphäre, in der Menschen mit verschiedenen beruflichen Hintergründen und Kompetenzen aufeinandertreffen. Dies fördert die Vernetzung, den Austausch von Ideen und die Möglichkeit zur Zusammenarbeit. Die Coworker können voneinander lernen und sich gegenseitig inspirieren, was die Kreativität und Innovation begünstigt.
Sinnhaftigkeit:
Die Gemeinschaft in Coworking Spaces bietet den Mitgliedern eine soziale und professionelle Unterstützung. Die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und gemeinsam an Projekten zu arbeiten, verleiht der Arbeit einen höheren Sinn und Zweck. Die Coworker identifizieren sich stärker mit ihrer Tätigkeit und fühlen sich in ihrer Arbeit sinnstiftend.
Technologieunterstützung:
„New Work“ beinhaltet auch den Einsatz moderner Technologien und digitaler Tools, um effizientes Arbeiten und kollaboratives Zusammenarbeiten zu fördern. Coworking Spaces sind oft mit state-of-the-art-Technologie ausgestattet, die den Nutzern den Zugang zu Ressourcen und Technologien erleichtert und die Produktivität steigert.
Coworking ist eine innovative und wegweisende Arbeitsform, die perfekt in das Konzept von „New Work“ passt. Es fördert Flexibilität, Selbstbestimmung, Vernetzung, Zusammenarbeit und Sinnhaftigkeit in der Arbeitswelt. Unternehmen und Arbeitnehmer, die Coworking nutzen, können von den vielfältigen Vorteilen profitieren, die diese moderne Arbeitsform bietet. Es ist ein Schlüssel zur Schaffung einer zukunftsfähigen und dynamischen Arbeitsumgebung, die den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht wird. In der Ära von „New Work“ ist Coworking zweifellos der Wegbereiter für eine erfolgreiche und erfüllende Arbeitswelt.
In den Gängen der factory300 in der Tabakfabrik Linz begegnet man ihm fast täglich: Markus Waghubinger, eine der unermüdlichsten Figuren und Startup-Gründer unserer Community. Seit fünf Jahren ist er beinahe täglich hier, stets beschäftigt und oftmals vertieft in Gespräche über Bluetooth-Kopfhörer. Seine Leidenschaft für Entrepreneurship und sein Startup-Spirit sind legendär, sein unermüdlicher Schaffenswille ebenso.
Wer jedoch denkt, dass dieser Mann einfach nur ein Workaholic ist, kennt seine Geschichte noch nicht.
Ein Startup aus einer Krise heraus
Markus hat lange bei Banken gearbeitet. Familiär mit unternehmerischer DNA ausgestattet, wurde ihm die Corporate-Welt der Finanzen aber mit der Zeit zu eng. Sein Schritt in das Unternehmertun stand fest. Er gründete sein erstes Startup, die finothek. Die entwickelte innovative Software-Lösungen, die auch von Banken genutzt und gekauft wurden. Von der Erste Bank, zum Beispiel.
Während des Lockdowns, als viele von uns im Lockdown mal nicht ganz so hart wie üblich arbeiteten, tat Markus genau das Gegenteil. Er stieg voll auf´s Gas – und kam dabei auf eine brillante Idee. Er gründete „Hallo Sophia“, ein Buchungsportal für Beratungsleistungen, das inmitten der Krise geboren wurde. Das ursprüngliche Konzept? Ein Marktplatz, auf dem Fachleute ihre Dienste pro bono anbieten könnten, um Unternehmern in Not zu helfen.
Aber wie es mit den meisten innovativen Ideen so ist, musste auch „Hello Sophia“ sich an veränderte Realitäten anpassen. Die Pandemie wichen, aber das Bedürfnis nach hochwertiger Beratung blieb. So wurde das Geschäftsmodell angepasst: Beratung wurde nicht mehr kostenlos, sondern in konkreten, zielgerichteten „Beratungs-Happen“ angeboten.
Demokratisierung der Beratung
„Heute ist Beratung ein Privileg großer Firmen“, sagt Markus. Das Startup möchte diesen Zustand ändern und ermöglicht auch kleineren Unternehmern Zugang zu externem Know-how. Mit „Hello Sophia“ wird Beratung zugänglicher und bezahlbarer. Ein Marktplatz, auf dem jeder – unabhängig von Unternehmensgröße oder Budget – die benötigte Beratung findet.
Die Plattform wächst stetig. Doch wie findet man den richtigen Berater in einem Meer von Optionen? Hier kommt die KI ins Spiel. Die „Hallo Sophia Recommender Engine“ nutzt künstliche Intelligenz, um sicherzustellen, dass jedes Problem den bestgeeigneten Berater findet.
Die Zukunft von Hello Sophia
Markus‘ Vision hat bereits viele überzeugt. Rund 1,4 Millionen Euro von Business Angels sind bereits in das Startup geflossen, eine beeindruckende Zahl für österreichische Verhältnisse. Und jetzt blickt er über den Atlantik: Seit Ende August 2023 reist er durch die USA, um Venture Capital für das weitere Wachstum von Hello Sophia zu gewinnen.
Es ist inspirierend, solche Geschichten in unserer Community zu sehen. Markus und „Hallo Sophia“ sind das perfekte Beispiel dafür, wie Resilienz, Innovation und Leidenschaft zusammenwirken können, um in Krisenzeiten Großartiges zu schaffen.
Mitten im pulsierenden Herzen des Innovation Hubs factory300 sitzt ein Unternehmen, das die Art und Weise revolutioniert, wie produzierende Industrien Papierprozesse digitalisieren: Testify. In nur fünf kurzen Jahren hat dieses Startup unter der Führung seines CEO Sebastian Spindler und dem CTO Jakob Öschlberger Wellen geschlagen und sich selbst als „Digitalisierungs-Turbo“ für den Industriesektor positioniert.
Als Gast im jüngsten factory300 Community Chat gibt Sebastian Spindler uns einen tiefen Einblick in die Reise, die Testify hinter sich hat. Von den Anfängen, als sie einen Prototypen bauten, der echte industrielle Probleme lösen konnte, bis zu ihrer heutigen Rolle als schlagkräftige Enterprise-Plattform für die Industrie.
Testifys Schlüssel zum Erfolg
Ein Schlüssel zum Erfolg von Testify? Eine frühzeitige Markteinführung. „Die meisten B2B-Startups warten zu lange mit dem Markteintritt. Aber wir haben frühzeitig Feedback eingeholt und die Probleme unserer Kunden wirklich gelöst”, betont Spindler.
Sein Rat an andere Startups ist klar: Man sollte nicht auf den „perfekten“ Moment warten, um zu starten. Echte Probleme zu lösen und kontinuierlich Feedback einzuholen, ist der Schlüssel. Die „hands-on“-Mentalität, die das Testify-Team an den Tag legt, kombiniert mit einer effizienten Nutzung von Performance-Marketing, hat sich als Game-Changer im B2B-Verkaufsprozess erwiesen.
Ein Team, auf das er stolz ist
Neben der Diskussion über seine Geschäftstaktiken spricht Sebastian im Community Chat auch über die Herausforderungen und Gelegenheiten, die sich aus der Pandemie ergeben haben. Trotz der globalen Unsicherheit gelang es Testify, ein leistungsfähiges Team aufzubauen. Eine beachtliche Leistung in diesen turbulenten Zeiten.
Die Rolle, die factory300 und die Strada del Startup in Testifys Erfolgsgeschichte spielen, hebt er positiv hervor. Hier bekommt das Testify-Team nicht nur den Raum für Innovation und Zusammenarbeit geboten, sondern auch wertvolle Netzwerkmöglichkeiten und Ressourcen zur Verfügung gestellt.
Das Gespräch mit Spindler beleuchtet nicht nur die beeindruckende Reise von Testify, sondern dient auch als Inspirationsquelle für alle zukünftigen Unternehmer, die den B2B-Markt erobern wollen.
“Unseren Kunden digitale Strategieumsetzung ermöglichen” – das ist das ehrgeizige Ziel von Christoph Tanzer. Er hat seinen gutdotierten Job an den Nagel gehängt und einen großen Schritt hinein in den Startup Rollercoaster gewagt. Als Basis seines Startup-Lebens hat er sie sich die Coworking-Community factory300 in der Tabakfabrik Linz ausgesucht.
Gemeinsam mit seinem Co-Founder Martin Wiesmair hat Christoph Triceonic gestartet. Eineinhalb Jahre haben sie nun intensiv in ihrem Pixel in der Strada del Startup an ihrem Produkt gearbeitet: eine Softwarelösung, die Unternehmen eine effiziente, messbare und schlagkräftige Umsetzung der festgelegten Strategie ermöglicht.
MVP fertig – erste Kunden Bord
Das Minimum Viable Produkt ist ist nun fertig. Derzeit (Sommer 2023) werden gerade die ersten Kunden abgeschlossen. Die Zielgruppe sind Unternehmen jeder Größe, die ihre Strategieumstzung messbar, kontrollierbar und nachvollziehbar gestalten wollen. “Wir waren selber unsere ersten Kunden. Wir setzen unser Produkt intern für unseren eigenen Bedarf vom ersten Tag der Verfügbarkeit ein”, erzählt Christoph.
Im Fokus stehen derzeit: die laufende Verbesserung des Produktes auf Basis des Feedbacks dieser ersten Kunden. Ganz im Sinne von “lean startup” steht an oberster Stelle das Prinzip der schnellen Produktentwicklungszyklen und des Entwickeln des Produktes ganz nahe am Kunden.
Kein “typischer” Startup-Founder
Christoph weicht ab von Bild des “typischen” Startup-Gründers. Er ist nicht der Uni-Absolvent Anfang/Mitte 20, der während des Studiums seine Startup-Idee findet. Christoph stand viele Jahre in einem sehr erfolgreichen Berufsleben und musste eine abwechslungsreiche und lukrative Karriere als Serviceleiter und Operations-Manager in der Consumer Electronic Industrie an den Nagel hängen, um seinen Traum vom Startup zu erfüllen.
Aber die Erfahrung, die Martin und Christoph nun in ihr Unternehmen einbringen, hat natürlich Vorteile: sie kennen die Herausforderungen bei der Umsetzung von Unternehmensstrategien aus der eigenen, beruflichen Vergangenheit. Und auch das Netzwerk und ein sehr strukturierter Zugang zum Aufbau ihres Unternehmens ist ein Vorteil.Trotz aller Erfahrung ist es erfrischend, die die Leidenschaft und Begeisterung zu erleben, mit der Christoph seinen Traum umsetzt. Oder, in seinen Worten: “Wir sind Innovatoren für Strategieumsetzung und ermöglichen unseren Kunden genug operativen Grip zu entwickeln, um Ihre Strategien auch auf die Straße zu bringen.”
Wenn er “Startup” hört, dann leuchten im Community Chat der factory300, dem Innovation- und Coworking Hotspot in der Tabakfabrik Linz, seine Augen. Kaum jemand brennt so für das Thema Startup wie der “Professor Startup” Gerold Weisz. Sein Tun und Wirken kennt nur ein Ziel: so viele Menschen wir irgendwie möglich von der Universität und der Fachhochschule für das Unternehmertum zu begeistern. Eine Mission, die manchmal ein wenig an die Story von an den sprichwörtlichen Kampf gegen Windmühlen des Don Quijote von Miguel de Cervantes Saavedra erinnert.
Österreichische Unis und Spin-off: (noch) keine Erfolgsgeschichte
Die harte Wahrheit ist: im internationalen Vergleich hinkt Österreich bei der universitären Spin-off-Quote weit hinterher. Wie so oft ist die Datenlage in der Alpenrepublik bei wichtigen Zukunftsthemen dünn – aber es gibt starke Indizien. Vor zwei Jahren wurde von Hermann Hauser und Herbert Gartner, zwei österreichischen Investment- und Tech-Unternehmer-Größen, die Initiative Spin-off Austria gestartet. Die Agenda von Spin-off Austria ähnelt der Mission von Gerold Weisz: Österreich braucht mehr akademisches Unternehmertum. Die (dünnen) Zahlen sind ernüchtend: rund 150 Spinoffs erfasste das Spin-off Dashboard zum Start für den Zeitraum 2018-2021. Zum Vergleich: an der ETH Zürich waren es allieine im gleichen Zeitraum 105 Ausgründungen. Das Center for Digital Technology and Management, einem Joint-Venture von Technischer Universität München und der Ludwig-Maximilians-Universität München, hat seit Bestehen 240 Startups hervorgebracht – darunter sechs Uniqorns.
Gerolds Wirkbereich ist vor allem Oberösterreich und die Steiermark. An der Fachhochschule OÖ leitet er das Startup Center und ist Professor für Entrepreneurship. Auch an der Uni Graz begeistert er Gründer:innen in Startup-Vorlesungen und tritt als Mentor in Erscheinung.
Gerold Weisz leistet seit vielen Jahren wertvolle Pionierarbeit. Aus seinen Vorlesungen sind mehr Founder hervorgegangen, als in einem durchschnittlichen Jahr in ganz Österreich starten. Er hat den ersten oberösterreichischen akademischen Inkubator “Akostart” gegründet und viele Jahre betrieben. Akostart ist mittlerweile zum Inkubator des Landes Oberösterreich, tech2b, gewandert, gründlich überarbeitet und gibt nun unter dem Namen Ideate wertvolle Tipps für Gründungswillige. Übrigens: die factory300 ist einer der Partner von Ideate, die Teilnehmer:innen am Programm haben damit Zugang zum dynamischen Innovation-Hub in der Tabakfabrik Linz.
2017 ging in der der Tabakfabrik Linz die factory300 als Raum für Innovation und Startups an den Start. Ein Jahr später folgte mit der Strada del Startup die „Hauptstraße der Innovation“, oder, weniger etwas weniger blumig, die Offices als Ergänzung zum Co-Working Space. Der weitere Weg ist nun fixiert: Die „factory300“ und die „Strada del Start-up“ verlängern den bisher befristeten Mietvertrag dauerhaft. Die Kooperation zwischen Tabakfabrik und „factory300“ im Community Management wird verstärkt.
Vor fünf Jahren startete die factory300 mit einem Angebotsmix aus Veranstaltungen, Weiterbildung und Arbeitsplätzen ausschließlich für Start-ups. Mittlerweile hat sich die factory300 und die Strada del Start-up stark entwickelt: Von den aktuell 375 Members sind nur mehr rund ein Drittel Teil eines Start-up-Teams. Der Großteil der Community besteht aus Freelancern und Mitarbeiter:innen etablierter Unternehmen. Die Frauenquote liegt bei rund 40 Prozent. In der factory300 ist eine vitale und spannende Community gewachsen, die flexibel arbeitet, kreativ denkt und angeregt netzwerkt: „New Work“ in der Praxis.
Mit der Verlängerung des Mietvertrags soll vor allem die Zusammenarbeit weiter intensiviert und ausgebaut werden: „2023 konzentrieren wir uns auf drei Bereiche: Erstens der noch besseren Vernetzung der Community untereinander und innerhalb der Tabakfabrik. Zweitens dem gezielten Ausbau des Eventangebotes – Stichwort „von der Community, für die Community“. Und drittens, der weiteren Optimierung der Infrastruktur – Stichwort „mehr Raum zum fokussierten Arbeiten““, sagt Bernhard Lehner, Co-Founder der factory300. „Für die Büros in der Strada del Start-up, genannt „Pixel“, gibt es bereits eine Warteliste. Für Members mit flexiblem oder fixem Arbeitsplatz haben wir noch Kapazitäten, aber es könnte in den nächsten Monaten eng werden. Wir sind mit zehn neuen Members ins neue Jahr gestartet. Das ist der beste Januar unserer Geschichte“.
Zeit bringt Veränderungen
„Kurz nach dem ersten Lockdown (Frühjahr 2020, Anm.) bemerkten wir den steigenden Bedarf an Arbeitsplätzen, die zwischen dem klassischen Büro und dem Home-Office angesiedelt sind. Die factory300 als „Out of Home-Office-Office” ist genau dieser Ort. Wir haben das perfekte Angebot: Eine Alternative zum klassischen Büro und dem Platz zu Hause am Esstisch – ein flexibler Arbeitsplatz mit allem Drum und Dran“, sagt Carina Heindl, Leiterin der factory300.
Neben dem konzentrierten Arbeiten und Business-Meeting spielt auch das unkomplizierte Zusammensein, Zusammenhelfen, Miteinander-denken, über Tellerrand schauen und austauschen auf einer Augenhöhe über Branchen und Unternehmensgrenzen hinweg eine immer wichtigere Rolle.
„Die neue Flexibilität der Arbeitswelt zeigt sich darin, dass immer mehr Unternehmen die factory300-Memberships für Mitarbeiter:innen übernehmen. Viele sparen sich weite Wege in die Firma, haben die beste Infrastruktur und profitieren von der Community auf sozialer Ebene und im Business-Austausch. Das sind die klassischen Vorteile von Coworking“, so Heindl weiter.
Für die Community in der Tabakfabrik stehen Präsentationsräume, Mentoren, Kantine, Co-working Space, Private Offices, Event- und Meeting-Räume für 5 bis 200 Personen, Ecken zum Chillen & Telefonieren oder für spontane Meetings zur Verfügung.
Die Liste bekannter Unternehmen in der Strada del Start-up und der factory300 ist lange. Auf ihr stehen unter anderem Namen wie Wacker Neuson, Miba, Fill, Doka, Vivatis, Linz AG, Greiner, Strabag, Liwest oder die Raiffeisenlandesbank OÖ. Ebenfalls in der Strada zu finden sind die Fachhochschulen Oberösterreich, der Inkubator tech2b und die Creative Region.
Natürlich fühlen sich auch Start-ups weiterhin sehr wohl in der Community. Vereinsplaner, triply, HalloSophia, Balkosy, Celantur, Carployee, futureteam, Combeenation oder Purka sind einige der Startup-Unternehmen unter den factory300-Members. Auch Start-ups aus anderen Städten – semandoX, ursprünglich aus Graz – und sogar aus den USA – Mangomint aus Los Angeles – wählen die Tabakfabrik mittlerweile als Standort aus.
factory300 und Tabakfabrik rücken weiter zusammen
„Wir arbeiten an neuen Formaten: Spezielle Workshops oder Kongresse sollen in der Tabakfabrik stattfinden. Als urbane Drehscheibe für innovative und kreative Industrien, zeitgenössische Technologie sowie Start-ups vereint die Tabakfabrik mittlerweile 250 Organisationen aus den Bereichen IT, Bildung, Werbung, Design und Digitales, Architektur und Handwerk sowie Kunst und Soziales am Areal. Gemeinsames Wissen und Tun darf und soll weitergegeben sowie erweitert werden.
Für uns wird Community Management nicht nur Austausch nach innen sein, sondern die Bündelung des unglaublichen Know-hows am Areal nach außen: Mit neuen Eventformaten, inhaltlichen Modulen und Vernetzung mit anderen Hubs wollen wir den kollaborativen Konzern spürbar machen“, sagt Markus Eidenberger, kaufmännischer Direktor der Tabakfabrik Linz.